Satzung


§ 1 Name und Sitz


1. Der Verein der Emsdorfer Blasmusik hat seinen Sitz in 35274 Kirchhain - Emsdorf

(Landkreis Marburg - Biedenkopf / Bundesland Hessen).

Der Verein hat die Rechtsform eines nichteingetragenen Vereins. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar - gemeinnützige - mildtätige - kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

 

 

§ 2 Zweck des Vereins

 

 1. Der Verein soll zur Pflege volkstümlicher Musik und allgemeinen Liedgutes für Kinder, Jugendliche und Erwachsene dienen.

2. Dieses Ziel soll erreicht werden durch:

  • a) regelmäßige wöchentliche Übungsstunden
  • b) Veranstaltungen von Konzerten und Kirchenmusik
  • c) Veranstaltungen von unterhaltenden Abenden, die zur Volksbildung beitragen
  • d) Begleitung von kirchlichen Messen, Prozessionen und sonstigen kirchlichen Veranstaltungen

3. Für Kinder und Jugendliche gilt diese Musikgruppe als Organisation der Jugendpflege.

4. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

5. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

6. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

7. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

 

 

§ 3 Mitgliedschaft

 

1. Erwerb der Mitgliedschaft

  • Mitglied kann jeder werden.
  • Die Mitgliedschaft ist beim Vorstand zu beantragen und beginnt mit dem Tag der Aufnahme. Der Antragsteller muss im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte sein.
  • Minderjährige müssen die Zustimmung des/der gesetzlichen Vertreter(s) nachweisen.
  • Aktive Mitglieder müssen die von der Mitgliederversammlung beschlossenen Bestimmungen (gemäß Beitrittserklärung) unterschreiben.
  • Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
  • Die aktiven Mitglieder sind zum regelmäßigen und pünktlichen Besuch der Übungsstunden verpflichtet.
  • Passive Mitglieder unterstützen den Verein in kameradschaftlicher und finanzieller Art (gemäß Beitrittserklärung).

2. Beendigung der Mitgliedschaft

  • Die Mitgliedschaft kann zum Ende eines Quartals mit einer Frist von drei Monaten schriftlich gekündigt werden.
  • Die Mitgliedschaft endet ferner durch Tod oder Ausschluss aus dem Verein. Der Ausschluss ist auszusprechen, wenn ein Mitglied gegen die Interessen des Vereins verstößt oder die bürgerlichen Ehrenrechte verliert.
  • Über den Ausschluss der Mitglieder entscheidet der Vorstand. Gegen diese Entscheidung ist Beschwerde an den Vorstand zulässig. Über die Beschwerde entscheidet die Mitgliederversammlung. Bis zu deren Entscheidung ruht die Mitgliedschaft. In allen Fällen ist der Auszuschließende vorher anzuhören. Der Ausschluss ist schriftlich zu begründen.
  • Mit dem Ausscheiden aus dem Verein verliert das Mitglied sämtliche Ansprüche an den Verein.

 

§ 4  Finanzierung des Vereins

 

1. Die Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes werden aufgebracht durch

  • Mitgliedschaftsbeiträge
    Die Jahresversammlung (Mitgliederversammlung) beschließt die Höhe des Beitrags. Der Beitrag kann auf Beschluss derselben erhöht oder ermäßigt werden.
  • Spenden
  • Zuschüsse aus öffentlichen Mitteln
  • Einnahmen bei Veranstaltungen und Auftritten

 

§ 5  Organe des Vereins

 

1. Die Mitgliederversammlung

2. Der Vereinsvorstand

 

§ 6  Mitgliederversammlung

  • Die Mitgliederversammlung setzt sich aus den Vereinsmitgliedern zusammen und ist das oberste Beschlussorgan.
  • Die Mitgliederversammlung wird vom Vereinsvorsitzenden oder im Verhinderungsfalle von seinem Stellvertreter geleitet und ist mindestens einmal jährlich unter Bekanntgabe der vorgesehenen Tagesordnung mit einer achttägigen Frist einzuberufen. Die Einladung ist in den "Kirchhainer Stadtnachrichten" bzw. öffentlichen Ortszeitungen zu veröffentlichen.
  • Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung müssen spätestens drei Tage vor der Mitgliederversammlung dem Vereinsvorsitzenden schriftlich oder zur Niederschrift mitgeteilt werden.
  • Dringlichkeitsanträge können während der Mitgliederversammlung mündlich gestellt werden. Die Versammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit über die Zulassung des Antrags.
  • Auf Antrag von mindestens einem Drittel der Stimmberechtigten ist innerhalb einer vierwöchigen Frist eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. In dem Antrag müssen die zu behandelnden Tagesordnungspunkte verzeichnet werden.

 

§ 7  Aufgaben der Mitgliederversammlung

 

1. Beratung und Beschlussfassung über eingebrachte Anträge

2. Die Wahl

  • des Vorsitzenden
  • des stellvertretenden Vorsitzenden
  • des Kassierers
  • des Schriftführers
  • des Notenwarts
  • des Getränkewarts

3. Die Genehmigung der Jahresrechnung

4. Entlastung des Vorstandes und des Kassierers

5. Beschlussfassung über Satzungsänderung

6. Entscheidung über die Beschwerde von Mitgliedern gegen den Ausschluss aus dem Verein

7. Beratung und Beschluss der Vereinbarung

8. Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins

 

 

§ 8  Verfahrensordnung für die Mitgliederversammlung

 

1. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn nach ordnungsgemäßer Einladung mehr als 25% der Stimmberechtigten vertreten sind. Bei Beschlussunfähigkeit muss innerhalb von 4 Wochen eine neue Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einberufen werden, die dann stets beschlussfähig ist. Auf diese Bestimmung muss in der zweiten Einladung hingewiesen werden.

  • Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Stimmengleichheit bedeutetet Ablehnung.
  • Satzungsänderungen bedürfen der Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen.
  • Abstimmungen erfolgen grundsätzlich offen. Wenn ein Antrag auf geheime Abstimmung gestellt wird, ist dem stattzugeben.

2. Personalwahlen werden grundsätzlich geheim durchgeführt. Bei nur einem Wahlvorschlag kann offen abgestimmt werden.

3. Gewählt ist, wer die meisten Stimmen auf sich vereinigt.

4. Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, deren Richtigkeit vom Schriftführer und dem Vorsitzenden oder einem Stellvertreter zu bescheinigen ist.

5. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.

 

 

§ 10 Vereinsvorstand

 

1. Der Vereinsvorstand besteht aus folgenden gewählten Mitgliedern:

 

  • dem Vorsitzenden
  • dem stellvertretenden Vorsitzenden
  • dem Kassierer
  • dem Schriftführer
  • dem Notenwart

bei Bedarf kann zusätzlich gewählt werden:

  • ein Getränkewart
  • ein Jugendwart
  • ein Elternbeirat
  • ein 2. stellvertretender Vorsitzender
  • ein 2. Schriftführer
  • ein 2. Kassierer

2. Zur Beratung des Vorstandes kann der musikalische Leiter hinzugezogen werden.

3. Der Vorstand bestimmt den musikalischen Leiter.

4.  Der Vorsitzende hat die Mitglieder fortgesetzt und angemessen über die Vereinsangelegenheiten zu unterrichten.

5.  Der Vorsitzende oder sein Vertreter lädt zu den Vorstandssitzungen ein und leitet die Versammlung. Über das Wesentliche ist eine Niederschrift zu fertigen, die von ihm oder seinem Vertreter unterzeichnet wird.

 

6.  Der Vorstand beschließt mit absoluter Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden, im Vertretungsfalle die des Vertreters, den Ausschlag.

 


§ 11 Rechnungswesen und Aufgaben des Vorstandes

 

1. Der Vorsitzende:

Der Vorsitzende hat die Versammlung und die Vorstandssitzungen einzuberufen und zu leiten, sowie auf parlamentarische Ordnung zu achten. Er hat alle Zahlungen aus der Vereinskasse dem Kassierer anzuweisen.

 

2. Der Schriftführer:

Dem Schriftführer ist die gesamte schriftliche Arbeit übertragen. Er hat in den Versammlungen Protokoll zu führen.


3. Der Kassierer:

  • Der Kassierer ist für die ordnungsgemäße Erledigung der Kassengeschäfte verantwortlich.
  • Über alle Einnahmen und Ausgaben ist Buch zu führen.
  • Am Ende des Geschäftsjahres lässt er die Kasse von dem Kassenprüfer prüfen und gibt einen Bericht in der Jahreshauptversammlung.

 4. Der Notenwart:

Die Notenwarte haben für die Ordnung, die Ausgabe und das Einsammeln der Noten Sorge zu tragen und sind für die gesamte Inventar-Verwaltung verantwortlich.

 

 

§ 12 Auflösung

 

1. Der Verein wird aufgelöst, wenn in einer hierzu einberufenen Mitgliederversammlung mindestens mit drei Viertel der abgebebenen Stimmen die Auflösung beschlossen wird.

2. Der Verein soll sich solange nicht auflösen können, wie noch 10 Mitglieder vorhanden sind.

 

 

§ 13 Teil dieser Satzung ist die Vereinbarung

 

§ 14 Teil dieser Satzung ist die Beitrittserklärung